Standardmöbel – nein danke!
Edel und fein, so muss das sein!
Wer sich von der grauen Masse abheben will, muss eigene Wege beschreiten. Das trifft auch auf die Gestaltung der Wohnung zu. In großen Baumärkten kauft fast jeder seine Einrichtungsgegenstände. Ein großes schwedisches Möbelgeschäft sollte wohl jedem ein Begriff sein. Doch was spricht dagegen, etwas zu wagen? Kleine Designer, die Einzelstücke herstellen, gibt es in jeder Stadt. Sie gehen sogar gezielt auf die Wünsche ihrer Kunden ein. Soll es ein Bett mit einem speziellen Farbton sein? Kein Problem, innerhalb von wenigen Wochen präsentiert der Designer dazu einen Vorschlag. Doch man kann die ganze Sache absolut offen angehen und sich überraschen lassen. Oft veranstalten solche Designer Ausstellungen, in denen sie ihre Objekte präsentieren. Das Spektrum reicht von Lichtern bis hin zu Teppichen. Natürlich ist es etwas teurer als im Baumarkt. Aber dafür kann man sich sicher sein, dass der Nachbar nicht die gleiche Lampe besitzt. Für Teppiche existieren Geschäfte, die auf diese Kunstform spezialisiert sind. Ein echter Perser kostet ein halbes Vermögen und ist immer von Hand gemacht. Über Moral lässt sich streiten, doch diese Exemplare sehen wirklich herrlich aus. Wer einen Teppich haben will, der nicht von Kinderhänden geknüpft ist, sollte die beigelegten Gütesiegel beachten. Manche Händler bieten Modelle an, die garantiert nur von Erwachsenen produziert wurden.

Designermöbel erster Klasse
Individualität macht sich auch an der Qualität bemerkbar. In Baumärkten handelt es sich bei Schränken um Massenware. Sie wurden tausendfach produziert, um an vielen Standorten gleichzeitig verkauft zu werden. So machen die Möbelgeschäfte ihren Gewinn. Leider zeigt sich das in der Qualität. Einzelne Bestandteile werden beschädigt geliefert oder sind nur billige Nachbildungen von teuren Stoffen. Bei einem örtlichen Designer ist das nicht der Fall. Er verwendet echtes Holz bester Klasse. Soll es Kirschbaum sein? Für einen Designer kein Problem. Er lässt es sich liefern und stellt daraus ein Bettgestell her. Im Gegensatz zum Baumarkt kann sich der Kunde in einer echten Kirsche wohlfühlen. Natürlich gibt es auch bei größeren Möbelhäusern qualitativ hochwertige Materialien. Doch das spiegelt sich sofort im Preis wieder. Die Schnäppchen sind meistens aus billigen Kunststoffen gefertigt. Wer eine kleinere Wohnung hat, muss oft über Platzprobleme klagen. Damit ein Möbelstück passt, vermisst ein Designer die Wohnfläche und stattet es mit perfekten Maßen aus.
Missverstandene Kunstformen
Oft wird über Menschen gelacht, die viel Geld in Möbel investieren. Wozu das Ganze? Es geht schließlich viel billiger! Wenn jemand viel Geld hat, kann er es gerne für solche Spielereien ausgeben. Doch es gibt auch Personen, die sich mit einem kleinen Gehalt ein Designerschlafzimmer gönnen. Es ist eine Sache des Lifestyles. Während manche Menschen ihr Geld eher für Alkohol ausgeben, legen es andere lieber in eine schöne Wohnung an. Und das ist gar nicht so dumm. Denn man verbringt täglich mehrere Stunden in seinem Zimmer. Wer selbstständig ist und daheim arbeitet, kann sich so an einer tollen Arbeitsatmosphäre erfreuen. Doch das wird von den meisten Menschen vergessen. Sie gönnen sich dafür lieber ein teures Auto, um vor ihren Mitarbeitern zu protzen. Im Gegensatz dazu fährt der Raumdesigner oft einen kleinen Wagen. Wozu für sowas Unnötiges Geld ausgeben? Was meistens vergessen wird: Ein Möbelstück verursacht keine Folgekosten. Wenn es einmal gekauft wurde, steht es im Optimalfall ein ganzes Leben lang herum. Sogar die Neffen können sich noch daran erfreuen. Es ist eine Investition für die Zukunft. Allerdings sollten die Prunkstücke nicht als Geldanlage betrachtet werden. Sofort nach dem Kauf verlieren sie einen Teil ihres Wertes. Wenn es sich um einen kleinen Designer handelt, kann man vielleicht Glück haben. Sollte sich diese Person zu einer bekannten Persönlichkeit in der Kunstszene entwickeln, steigen die Preise seiner Stücke rasant an.

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